Am Dienstag traf ich mich mit ein paar Classmates wieder am Redhead Beach. Das Wetter war wunderschön und es war sehr warm, also so richtiges Badeferienwetter. Wunderbar!
Nach dem Strand gingen wir zuerst ein bisschen auf einen Spielplatz und redeten zusammen, und danach ging ich zu den Nelson Zwillingen nach Hause für eine Weile. Die wohnen nämlich in Redhead und zwar auf einem Hügel wo man wunderbar auf das Meer sieht. Was ich super finde ist, dass fast alle Leute ein grosses Trampolin im Garten haben (so auch die Nelsons), und das musste ich dann natürlich für eine Weile austesten. Am Abend war wieder das wöchentliche Rotary Meeting.Am Mittwoch fuhr ich mit Cheyenne, der Kanadierin, mit dem Zug nach Sydney. Wir hatten grosse Pläne für diesen Tag: Wir wollten gemeinsam zum Coiffeur gehen. Ich war nämlich seit beinahe mehr als 3 Monaten nicht mehr beim Coiffeur und es wurde höchste Zeit, etwas zu tun. Das war eine ganz lustige Angelegenheit :) Wir fanden uns in der Stadt ziemlich gut zurecht und fanden den Salon auch gerade auf Anhieb. Ich liess mir dann einfach nur die Haare schneiden und bekam noch so eine Haarkur irgendwie so was, während Cheyenne sich ihre Haare noch blonder färben liess.
Ja das war wirklich ziemlich lustig :) Nach vollendetem Werk fuhren wir dann wieder nach Hause und Cheyenne kam zu mir übernachten. Am nächsten Tag trennten sich dann unsere Wege wieder und ich ging nach Newcastle in die Stadt, wo ich ein paar Freunde aus der Schule traf. Wir assen Pizza am Hafen zum Lunch und gingen anschliessend noch ein bisschen an den Strand; danach gings ab nach Hause zu Casey, wo ich dann bis am Freitag blieb. Es kam noch eine andere Freundin von Casey hinüber und wir drei verbrachten den Abend mit Film schauen und reden und essen. Das war schön gemütlich und ich genoss dies sehr. Die Ruhe blieb uns aber nicht lange, denn schon am nächsten Morgen kamen ein paar Jungs aus meiner Schule vorbei und wollten nicht mehr nach Hause gehen... Also gingen wir dann alle zusammen wieder an den Strand von Redhead. Dort trafen wir noch ganz viele andere Leute aus meiner Schule. Es war wunderschön und ich ging natürlich wieder im Meer schwimmen. Es ist zwar immer noch hart, ins kalte Wasser zu gehen, aber ich habe jetzt sozusagen eine Methode, damit es nicht so schlimm ist : Einfach hinein rennen. Je schneller, desto besser. Und wenn man einmal im Wasser ist, das hat man sowieso warm, weil man sich die ganze Zeit bewegen muss und die ganze Zeit in die Wellen tauchen und springen muss. :) Gegen den späteren Nachmittag fuhr ich wieder nach Hause, um mich für den Abend parat zu machen. Josh, ein Freund aus meiner Schule, hatte nämlich eine Party aufgrund seines 18. Geburtstags! Das Geburtstagskind Josh und ich:
Das war ein sehr schöner Abend, wir sassen im kleinen und gemütlichen Kreise draussen und hatten eine gute Zeit miteinander. Ich ging dann nicht allzu spät nach Hause, denn am nächsten Morgen musste ich ziemlich früh aufstehen. Es stand mir und meinen Gasteltern nämlich das Rotary Weekend in Tocal bevor. Auf dem Weg nach Tocal (etwa eine Stunde von Valentine entfernt) luden wir noch die beiden Japanischen Austauschschülerinnen auf und fuhren gemeinsam mit ihnen dorthin. Das war sehr lustig, die Japaner sind einfach eine so lustige Rasse von Menschen :) In Tocal trafen sich dann alle Austauschschüler (Inbounds) und die Schüler (Aussies) die im Januar in den Austausch gehen (Outbounds) gemeinsam mit deren Eltern und natürlich mit den Organisatoren und Rotariern. Die beiden Austauschschüler aus Dänemark:
Die Franzosen :) :
Der Brasilianer (links) und der Belgier (rechts):
v.l.n.r.: Die Deutsche, die Kanadierin, die Amerikanerin, und ich im unten in der Mitte:
Alle bekamen ein eigenes Zimmer, wo wir die Nacht verbringen sollten. Das College ist sehr schön, auf dem Land und nicht allzu gross - einfach wunderbar. Während dem ganzen Tag hatten wir volles Programm; es gab viele Informationen zu unserem Austauschjahr und wir hatten die Gelegenheit, die Leute kennenzulernen, die im Januar in unsere Länder gehen. Ich traf Ryan, der im Januar in die Schweiz gehen wird für ein Jahr. Das war wirklich sehr lustig und wir verstanden uns von Anfang an sehr gut. Ryan und ich:
Nach dem Abendessen trafen sich dann Alle in der grossen Halle zum sogenannten "Bushdance"!!! Das war super!!! Es war eine Country Band, die uns musikalisch unterhielt und uns die Country- Tänze bzw. Bushdances beibrachte! Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spass gehabt! Das Schöne war, dass wirklich Alle mitgemacht hatten. Nach diesem Programm gingen sozusagen alle Erwachsenen schon ins Bett, doch die Jungen blieben noch lange auf, und ich ging erst um etwa 02:15 ins Bett. Es gab ja schliesslich so viel zu berichten und zu hören. Die meisten Kids trafen sich dann im Aufenthaltsraum, wo einander im grossen und ganzen Fluchwörter in allen möglichen Sprachen gelehrt wurden. Besonders lustig waren die Fluchwörter in Japanisch :) Am sonntag Morgen mussten wir uns dann schon um 07:30 in der Kapelle treffen, wo dann ein paar Leute einige Texte vorlasen (es ging dabei aber nicht wirklich um Religion, sondern um Moral, Akzeptanz, Toleranz und mehr oder weniger das Austauschjahr); anschliessend gab es ein Fotoshooting und danach das Frühstück. Wir hatten dann wieder volles Programm bis nach dem Mittagessen. Mit dem Mittagessen endete dann auch das Rotary Weekend. Schade. Das war wirklich eines der besten Wochenende, das ich hier erlebt habe! Und ich habe sehr viele seeeeehr gute Wochenenden erlebt!!!Ich fuhr dann mit meinen Gasteltern wieder zurück nach Hause, doch wir fuhren zu Brodie und Jacob nach Hause, um bei ihnen ein BBQ zu haben und gemeinsam mit ihnen das Rugby League Grand Final anzusehen.
Hier in Australien gibt es nämlich verschiedene Arten von Rugby bzw. Football, und man muss sich konzentrieren, damit man kein Gestürm macht mit all diesen begriffen. Also, zum einen gibt es die NRL (National Rugby League), besonders bekannt und oft gespielt in Queensland und New South Wales. Dann gibt es die AFL (Australian Football League), eher beliebt in South Australia, Victoria und Western Australia. Der Unterschied zur NRL ist, dass sie einerseits ein bisschen andere Regeln und andererseits andere Tricots (ärmellos) haben. NRL und AFL werden nur in Australien gespielt (NRL wird aber teilweise auch in New Zealand gespielt). Dann gibt es noch die Rugby Union, das ist dann das internationale Rugby (die Weltmeisterschaft findet gerade in Frankreich statt). Da sind die Regeln wiederum anders. Ich hoffe, das ist nicht allzu verwirrend.
Ja, im Grand Final standen sich Manly (aus Sydney) und Melbourne gegenüber, und ich unterstützte Melbourne (weil meine Gastfamilie Melbourne unterstützte hihi), und Melborune gewann!!! (Haushoch!!)
Das war ein toller Abend! Ja, und jetzt muss ich unbedingt schlafen gehen, denn Morgen früh gehe ich schon wieder los, es geht für ein paar Tage nach Coffs Harbour! Die Taschen sind schon gepackt.
Nun, ich werde mich bald wieder melden. Alles Liebe
Liviiiiii


























